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Tecta

Die Tecta Bruchhäuser & Drescher OHG ist ein deutscher Möbelhersteller mit Firmensitz in Lauenförde (Niedersachsen), der in erster Linie für seine Bauhaus-Reeditionen und deren Weiterentwicklungen, wie den Kragstuhl, bekannt ist.

* 1956 wurde die Firma Tecta von dem Architekten Hans Könecke in Lauenförde gegründet. Der Firmenname bezieht sich auf das Lateinische und bedeutet so viel wie „gestalten, ausführen".
* 1972 übernahmen Werner und Axel Bruchhäuser die Firma, die letzterer bis heute, seit 2001 zusammen mit seinem Neffen Christian Drescher, leitet.
* 1979 gründete Axel Bruchhäuser das „Stuhlmuseum Burg Beverungen".
* Zwischen 1990 und 2003 erweiterten und gestalteten die Architekten Alison & Peter Smithson das Firmengelände zu einer „Tecta Landscape".
* 2003 zieht das „Stuhlmuseum" in den von Peter Smithson entworfenen Neubau des Kragstuhlmuseum / Tecta-Archiv Lauenförde um.

Die Firma ist ein mittelständisches Unternehmen und produziert ausschließlich in Lauenförde. Dort befindet sich die eigene Tischlerei, Schlosserei, Polsterei und Flechterei mit ca. 40 Angestellten. Viele Möbel, die von der internationalen Avantgarde der zwanziger Jahre entworfen wurden, so etwa der Fagus-Werk-Sessel von Walter Gropius oder Marcel Breuers Glasvitirine, werden von Tecta erstmals in Serie produziert. Tecta erfüllt in dieser Hinsicht eine ähnliche Funktion wie Cassina in Italien und Knoll International in den USA. Die von Tecta werkgetreu und in Lizenz hergestellten Reeditionen der Bauhaus-Modelle, werden vom Bauhaus-Archiv in Berlin genehmigt und tragen das Signet nach dem von Oskar Schlemmer 1922 am Staatlichen Bauhaus Weimar entworfenen Bauhaus-Zeichen.

Auf der anderen Seite sucht Tecta in der Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Architekten und Künstlern wie Sergius Ruegenberg, Jean Prouvé, Alison & Peter Smithson, Stefan Wewerka oder Al Hansen zeitgemäße Formen für Bauhausgrundsätze zu finden. Ein gutes Beispiel hierfür ist der Kragstuhl. Einerseits produziert die Firma als Reedition Bauhausoriginale des Kragstuhls von Marcel Breuer und Mies van der Rohe, gleichzeitig realisierte Tecta unter eigenem Namen Weiterentwicklungen wie den B25. Darüber hinaus entstand in den achtziger Jahren in enger Kooperation mit Stefan Wewerka der Einschwinger, gebogen aus einem einzigen Stahlrohr, der einbeinig die Reduktion der Kragstühle auf die Spitze treibt.

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